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Speicherofen
Zusatzheizungen in Form von Öfen oder Kaminen sind aufgrund
der immer weiter steigenden Energiepreise immer beliebter. Eine besondere Form
hierbei ist der Speicherofen. Er besteht in erster Linie aus Wärme speichernden
Materialien, zum Beispiel Schamottesteinen, die sowohl im Feuerraum als auch in
den Rauchgaszügen enthalten sind. Die Ummantelung des Speicherofens erfolgt
ebenfalls mit verputzten Schamottesteinen oder Kacheln.
Die im Speicherofen durch verbrennendes Holz entstandene Wärme wird an die
Oberfläche des Ofens abgegeben. Es handelt sich also in erster Linie um
Strahlungswärme, weniger um Lufterwärmung. Hierdurch ergeben sich im Raum auch
unterschiedliche Wärmezonen, so dass jeder Bewohner die für sich seine
Wohlfühlzone wählen kann. Der große Vorteil hierbei ist eine angenehme Wärme,
die zum einen ein angenehmes Raumklima schafft und zum anderen die Atemluft
nicht belastet. Diese Wärmestrahlung wird zudem nicht sofort vollständig,
sondern während eines sehr langen Zeitraums gleichmäßig an den Raum abgegeben.
Zwar benötigt der Speicherofen eine relativ lange Aufheizzeit von etwa ein bis
drei Stunden, die Wärmespeicherung kann jedoch ebenfalls über Stunden erfolgen.
Sehr große Speichermassen sorgen zudem dafür, dass für eine optimale Raumheizung
und eine Wärmeabgabe von etwa drei kW lediglich zweimal am Tag gefeuert werden
muss. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch teures Holz. Die gewünschte Heiz-
sowie Speicherleistung des Ofens muss individuell dem zu beheizenden Raum
angepasst werden. Gerade die Speicherleistung eines Speicherofens ist stark von
dessen Gewicht sowie den verarbeitenden Materialien abhängig. Professionelle
Berater oder Ofensetzer können hier Auskunft geben.
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