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Kachelofenbau
Seit vielen tausend Jahren ist das Holzfeuer die Wärmequelle Nr. 1 für
die Menschheit. Mit dem Kachelofenbau wurde die höchstentwickelte Stufe
des Heizens mit Holz erreicht. Gesetzlich werden Kachelöfen als Feuerstätten behandelt und unterliegen
den Vorschriften der Feuerstättenverordnung. Vor der Installation eines
Ofens sollte man sich vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger beraten
lassen. Denn dieser Fachmann muss den Ofen vor seiner ersten
Inbetriebnahme abnehmen und damit die Betriebssicherheit und die
Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften bestätigen.
Der Kachelofenbau ist seit über 500 Jahren bekannt. Auch heute noch
werden Kachelöfen in Handwerksarbeit von speziell ausgebildeten
Ofensetzern individuell konstruiert, gestaltet und aufgebaut. Durch
einen Kachelofen in entsprechender Größe werden nicht selten ganze
Gebäude beheizt. Besonders bei modernen Heizeinsätzen, die durch große
Glastüren den Blick auf das Feuer ermöglichen, werden Stimmungen
erzeugt, wie sie von keiner anderen Heizung auf der Welt erreicht
werden.
Eine Vielzahl von Materialien bietet unzählige Möglichkeiten
der Außengestaltung: Kacheln aus allen Epochen, von Barock bis Modern
oder sogar nach den Vorstellungen des Kunden handgemacht, verputzte
Öfen, Natursteine oder moderne Baustoffe, im Kachelofenbau ist alles
möglich. Dabei sorgt im Inneren die ausgereifte ökologische Heiztechnik
für einen sehr hohen Wirkungsgrad. Elektronische
Verbrennungssteuerungen und Kamineinsätze zur Warmwasserbereitung
bieten gerade auch bei Niedrigenergiehäusern gerne genutzte weitere
Optimierungsmöglichkeiten. Auch das altbekannte Backfach wird im
modernen Kachelofenbau gerne wieder eingesetzt. Im letzten Jahrhundert
fast vom Aussterben bedroht, erinnert man sich heute zunehmend wieder
an die vielen Vorteile des Kachelofens.
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