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Schornsteinbau
Ein Schornstein ist eine senkrecht nach oben verlaufende Konstruktion
zum Hinauslassen von Abgasen und von Abluft nach oben, da erwärmte
Abluft und Abgase laut Wissenschaft leichter als die normale
Umgebungsluft sind und so aufsteigen.
Der Schornsteinbau ist ein daher sehr wichtiges und unbedingt zu berücksichtigender Aspekt beim Hausbau.
Aufgrund der sehr wichtigen Sicherheitsaspekte im Bereich Abluftgas
unterliegen Schornsteine einer baurechtlichen Genehmigung. Die
baurechtliche Genehmigung für den Schornsteinbau und Abnahme, sowie die
regelmäßig sicherheitstechnisch relevante jährliche Überprüfung wird
durch einen staatlich anerkannten Schornsteinfeger durchgeführt.
Unter gewissen Umständen muss ein neuer Schornsteinbau vollzogen
werden, wenn zum Beispiel ein neuer Kamin in das Haus eingebaut werden
soll.
Hier wird bereits bei der Planung der Schornsteinfeger herangezogen, um
sein Einverständnis zu geben und für den Bau des neuen Kamins gewisse
Richtlinien aufzustellen, welche der Hausbesitzer unbedingt beachten
muss, um eine Genehmigung für die Inbetriebnahme zu bekommen.
Diese neuen Kaminrohre dürfen auf Grund baurechtlicher Genehmigungen
seitlich aus dem Haus geführt werden , um dann an der Hauswand
senkrecht nach oben geführt zu werden. Schornsteine müssen nach Ablauf einer bestimmten Anzahl von Jahren
saniert werden, da sie sonst nicht mehr den baurechtlichen
Sicherheitsaspekten entsprechen. Rechtzeitig saniert werden dadurch
Schäden am Haus verhindert werden.
Wenn zum Beispiel eine neue Heizungsanlage im Haus angebracht wird,
dann müsste normalerweise ebenfalls auch ein neuer Schornsteinbau
erfolgen. Hier gibt es aber die Möglichkeit, neue Abgasrohre aus Edelstahl in den
vorhandenen Kamin einzuarbeiten. Diese neuen Abgasleitungen haben die
Aufgabe, den vorhandenen Kamin vor den Abgasen der neuen Heizung zu
schützen.
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