|
|
Sie befinden sich hier: Kaminofen wasserführend
Wasserführender Kamin
In Zeiten ständig steigender Energiekosten ist ein wasserführender
Kamin eine interessante Alternative. Diese Art von Thermokaminen ist in
der Anschaffung etwas teurer, bietet dafür aber eine günstige Beheizung
der gesamten Wohnfläche und auch eventuell des Brauchwassers. Die
Befeuerung des Kamins kann mit Holz, aber auch mit Briketts erfolgen.
Wichtig und unbedingt empfohlen ist das Aufstellen eines
Pufferspeichers zum Speichern überschüssiger Energie, die dann über
eine Steuerung gezielt an anderen Stellen des Hauses abgerufen werden
kann. Pro Kilowatt rechnet man ca. 55 Liter Speichervolumen um
effizient zu heizen.
Der wasserführende Kamin kann als Alleinsystem, aber auch mit anderen
Heizsystemen wie Fußbodenheizungen und Solarsystemen verbunden werden.
Der Kamin wärmt im Aufstellungsraum direkt durch seine große Scheibe
mit der Wärme als Strahlungsenergie, in den anderen Räumen über
Radiatoren und / oder Fußbodenheizung. Durch das angenehm knisternde
Holzfeuer erhält man die Gemütlichkeit einer wohligen Wärme des Kamins
und spart zusätzlich noch Heizkosten. Der Brennraum ist ausreichend
groß um bis zu 60 cm lange Holzscheite zu verbrennen.
Im direkten Vergleich liegt der wasserführende Kamin weit unter den Kosten einer Öl- oder Gasheizung.
Für die ausreichende Beheizung, je nach individuellem Wärmebedarf und
Dämmung eines Einfamilienhauses, werden bei einem Thermokamin in einer
Heizperiode über die Hälfte weniger Kosten gegenüber Öl oder Gas
benötigt. Um den persönlichen Bedarf zu errechnen, legt man zugrunde,
dass ein Raummeter trockenes Buchenholz etwa 240 Litern leichtem Heizöl
und Fichtenholz dagegen nur noch 150 Litern Heizöl entspricht. Man
sollte darauf achten, nur trockenes Holz zu verwenden, da nasses Holz
qualmt, den Ofen stark verrußt und die Umwelt belastet. Erst trockenes
Holz ist wertvolles Brennholz.
 |