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Holzlege


Der Begriff Holzlege hat zwei unterschiedliche Bedeutungen, die aber beide mit den Themen Kamin und Brennholz zu tun haben: Unter einer Holzlege versteht man einerseits die im Kamin integrierte Ablagemöglichkeit für gebrauchsbereites Brennholz. Andererseits wird damit auch die Haltevorrichtung für abzulagernde Holzstapel bezeichnet.

Die Holzlege am Kamin selbst hat mehrere Funktionen. Oftmals als gestalterisches Element in den Kamin direkt eingebaut, ermöglicht sie das Platz sparende Stapeln von benötigtem Brennholz. Das Holz wirkt aufgeräumt und dekorativ, und ein kleiner Vorrat für das nächste Feuer liegt immer handlich bereit. Viele Kaminbesitzer schätzen die heimelige Atmosphäre, die eine Holzlege verbreitet. Doch ein weiterer Vorteil ist nicht zu unterschätzen: durch die direkte Unterbringung am warmen Kamin trocknet das dort gelagerte Holz noch einmal gut durch und erzielt so einen höheren und besseren Brennwert.

In der Holzlege im Außenbereich wird das Brennholz nicht nur abgelagert, sondern auch von der Luft getrocknet. Wer sein Brennholz nicht fertig kauft, sondern möglicherweise selber schlägt oder in noch nicht abgelagertem Zustand bezieht, der wird eine solche Holzlege dringend benötigen. Im wesentlichen besteht sie aus einer Art Regal und kann entweder direkt an die Hauswand angebaut werden, oder auch frei im Gelände stehen. Die Hauswand bietet den Schutz vor Nässeeinwirkung, das Holz bleibt zudem im Winter etwas angewärmt. Die Holzlege benötigt einen Boden, der Wasser nach unten durchlässt, aber nicht staut. Ferner besitzt sie einige senkrechte Stützbalken mit geringeren Abständen, in die das zu lagernde Holz eingestapelt werden kann. Idealerweise verfügt sie auch über eine leicht überstehende Dachkonstruktion. Diese kann allerdings auch durch eine wetterfeste Plane ersetzt werden.