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Rauchrohr
Das Rauchrohr trägt seinen Namen zurecht, denn es leitet den Brandrauch
von der Feuerstelle zum Schornstein und ermöglicht dadurch die sichere
Benutzung von Öfen und Kaminen ohne gesundheitliche Gefährdung. Im
Altertum nutzte man meist eine Öffnung möglichst direkt über der
Feuerstelle als Rauchabzug.
Da der Schornstein in heutigen Gebäuden vom
Keller direkt bis über das Dach führt, kann man die zunehmend beliebten
Heizgeräte für Festbrennstoffe wie Kaminöfen, Kachelöfen o. ä. nur
seitlich versetzt vom Schornstein aufstellen. Zur Ableitung der
Rauchgase wird dann das Rauchrohr, früher Ofenrohr genannt,
erforderlich. Aber auch mit Öl oder Gas betriebene Heizkessel
produzieren Abgase und benötigen ein Rauchrohr.
Je nach Beanspruchung
sind im Handel Rauchrohre aus unterschiedlichen Materialien erhältlich.
Bei relativ niedriger Abgastemperatur kommen häufig Rauchrohre aus
Aluminium zum Einsatz. Bei hoher thermischer Belastung wie sie durch
den Betrieb von Öfen und Kaminen auftritt, sind Rohre aus Stahlblech
besser geeignet. Sie werden zum Schutz vor chemischen Einwirkungen
lackiert, verzinkt oder eloxiert. Das Rauchrohr aus Edelstahl.
Um den gewünschten Abzugseffekt zu
erzielen ist es wichtig, für das Rauchrohr den richtigen Durchmesser zu
wählen. Handelsüblich sind Rohrdurchmesser von 120, 130, 140, 150, 180 bis 200 mm.
Qualitativ hochwertige Rohre haben eine Materialstärke von 2 mm. Da der
notwendige Querschnitt von der Länge des Schornsteins und verschiedenen
anderen Faktoren abhängig ist, sollte man nicht selbst experimentieren
sondern unbedingt den zuständigen Bezirksschornsteinfeger zu Rate
ziehen. Liegt die Stellungnahme des Fachmanns vor, ist die Installation
des Rauchrohres kein Problem. Außer geraden Stücken in verschiedenen
Längen gibt es 45-Grad und 90-Grad Bögen mit und ohne
Reinigungsöffnungen sowie universell einstellbare Bögen.
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